Die meisten Probleme am Umzugstag entstehen nicht beim Tragen, sondern durch etwas, das drei Wochen vorher vergessen wurde. Diese Checkliste geht die letzten vier Wochen durch, mit besonderem Blick auf das, was in Waiblingen und Umgebung zählt.
Vier Wochen vorher
- Umzugstermin festlegen und Angebot einholen. Zum Monatsende und in den Sommermonaten sind gute Termine schnell vergeben. Bei uns geht dem Angebot immer eine kostenlose Besichtigung voraus, die etwa zwanzig bis vierzig Minuten dauert.
- Mietvertrag prüfen. Kündigungsfristen und Übergabetermine der alten Wohnung bestimmen den Zeitplan.
- Urlaub beantragen. Planen Sie den Umzugstag und mindestens einen Tag danach ein.
Drei Wochen vorher
- Halteverbotszone beantragen. Das ist in Waiblingen der wichtigste Punkt. Der Antrag sollte mindestens zehn Tage vor dem Termin laufen, und in der Innenstadt sowie in dicht bebauten Lagen ist er praktisch unverzichtbar. Ohne reservierte Fläche kann der Tragweg statt fünf Metern schnell fünfzig betragen. Auf Wunsch übernehmen wir den Antrag.
- Strom, Gas und Internet ummelden. Gerade beim Internetanschluss sind mehrere Wochen Vorlauf realistisch.
- Nachsendeauftrag bei der Post einrichten.
- Ausmisten beginnen. Alles, was nicht mitkommt, muss auch nicht transportiert werden. Das senkt das Volumen und damit den Preis spürbar.
Zwei Wochen vorher
- Kartons besorgen und packen beginnen. Fangen Sie mit dem an, was Sie selten brauchen: Bücher, Deko, Saisonkleidung.
- Kartons beschriften. Nicht nach Inhalt, sondern nach Zielzimmer. Das spart am Umzugstag mehr Zeit als jede andere Maßnahme.
- Ummeldung beim Einwohnermeldeamt vorbereiten. In Deutschland gilt dafür eine Frist von zwei Wochen nach dem Einzug.
- Sperrmüll anmelden oder eine Entrümpelung mitbuchen, falls größere Teile zurückbleiben.
Eine Woche vorher
- Wertsachen und Dokumente separat packen. Ausweise, Verträge, Schmuck und Bargeld transportieren Sie am besten selbst.
- Kühlschrank abtauen und rechtzeitig leeren.
- Waschmaschine sichern. Die Transportsicherung muss eingesetzt werden, sonst nimmt die Trommel Schaden.
- Kinder und Haustiere organisieren. Am Umzugstag ist beides besser aufgehoben als zwischen Kartons.
Am Vortag
- Halteverbotsschilder prüfen. Stehen sie? Sind Fahrzeuge davor geparkt? Falls ja, jetzt handeln und nicht erst am Morgen.
- Letzte Kartons schließen und einen klar markierten Karton mit dem Wichtigsten für die erste Nacht packen.
- Wege freiräumen in Flur und Treppenhaus.
Am Umzugstag
- Zählerstände ablesen in beiden Wohnungen, am besten mit Foto als Beleg.
- Übergabeprotokoll für die alte Wohnung ausfüllen.
- Schlüssel übergeben und die Anzahl im Protokoll festhalten.
- Rundgang in der neuen Wohnung gemeinsam mit dem Umzugsteam, damit alles am richtigen Platz steht.
Was in Waiblingen besonders zählt
Drei Örtlichkeiten sorgen hier regelmäßig für Verzögerungen. In der Altstadt gelten Zufahrtsbeschränkungen und die Treppenhäuser älterer Gebäude sind eng, teils gewendelt. Große Schränke müssen dort oft zerlegt werden.
In den Neubaugebieten wie Beinstein, Hohenacker und Neustadt ist die Zufahrt unproblematisch, dafür sind die Wege zwischen Stellplatz und Hauseingang häufig länger als sie wirken.
Und wer innerhalb des Kreises umzieht, etwa nach Fellbach oder Winnenden, sollte den Berufsverkehr auf B14 und B29 einplanen. Ein Start um 08:00 Uhr kostet leicht eine halbe Stunde mehr als einer um 09:30 Uhr.
Alles Weitere zum Ablauf und zu den enthaltenen Leistungen finden Sie auf der Seite zum Umzugsservice.